Pflanzliche Potenzmittel

Bevor Männer zu pharmazeutischen Potenzmitteln, wie beispielsweise Viagra oder Cialis greifen, versuchen viele ihr Potenzproblem mit pflanzlichen Potenzmitteln zu lösen. Sie suchen nach Blättern, Wurzeln oder Extrakten aus der Pflanzenwelt, mit denen sie ihre Impotenz behandeln können. Die Hauptquelle des Wissens ist dabei das Internet.

Doch wie wirkungsvoll sind solche pflanzlichen Potenzmittel überhaupt? Bringen sie wirklich etwas? Oder sollte man lieber direkt zu den Produkten der Pharmaindustrie greifen, die jahrelang mit einem Milliarden-Budget entwickelt wurden?

Die Wirkweise von pflanzlichen Potenzmitteln

Grundsätzlich haben die meisten pflanzlichen Potenzmittel die gleiche Wirkweise wie professionelle Potenzmittel. Sie verbessern die Durchblutung und sorgen dafür, dass etwas mehr Blut in den Penis hineinfließen kann. Im besten Fall wird die Erektion für einige Zeit verlängert.

Nur ist es so, dass die Potenzmittel nur einen Bruchteil der Effektivität von pharmazeutischen Potenzmitteln aufweisen. Das liegt alleine schon daran, dass jede Pflanze entsprechende Wirkstoffe in verschiedenen Konzentrationen produziert. Man spricht von unterschiedlicher Bioverfügbarkeit.

Doch selbst wenn eine Pflanze die größtmögliche Menge an Wirkstoffen produzieren würde, wäre die Konzentration immer noch schwach im Gegensatz zu richtigen Potenzmitteln.

Die Vorteile von oralen Potenzmitteln

Orale Potenzmittel haben im Gegensatz zu pflanzlichen Potenzmitteln den großen Vorteil, dass sie in Laboren hergestellt werden, weshalb die Wirkstoffe immer haargenau in derselben Konzentration enthalten sind. Es spielt keine Rolle, wann und wie man die Pille einnimmt: Die Wirkung muss theoretisch immer dieselbe sein.

Des Weiteren ist die Konzentration von Wirkstoffen in oralen Potenzmitteln so hoch, dass sie selbst bei starker Impotenz wirken und für eine Erektion sorgen können. Bei pflanzlichen Potenzmitteln ist dies nicht der Fall. Hier sind die Wirkstoffe zwar ebenfalls enthalten, allerdings wird ein Patient, der unter echten Erektionsstörungen leidet, kaum eine positive Wirkung erfahren.

Fazit: Pflanzliche Potenzmittel vs. pharmazeutische Potenzmittel
Wir möchten nicht verschweigen, dass pflanzliche Potenzmittel nicht ebenfalls Wirkstoffe enthalten, die gegen Impotenz eingesetzt werden können. Nur ist die Konzentration in Pflanzen so gering, dass man kaum einen Effekt haben wird.

Pharmazeutische Potenzmittel hingegen sind hochdosiert und können sogar bei Extremfällen eingesetzt werden. Hier ist immer dieselbe Dosis enthalten und man kann sicher sein, dass man dem Beipackzettel und der Empfehlung des Arztes trauen kann.

DIE EVOLUTION VON SEX IM INTERNET

Das Internet ist für viele Menschen eine Welt voller Wunder und Abenteuer. Die älteren Semester waren bereits zu Modem-Zeiten im World Wide Web unterwegs, wohingegen Menschen wie unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel das Internet noch als Neuland ansehen.

Heutzutage kann man im Internet viele Dinge tun: Potenzmittel bestellen, sich über Krankheiten wie beispielsweise Impotenz informieren oder auch Bilder und Videos anschauen, die die Sexualität inspirieren und die Frau ersetzen, wenn sie mal nicht zur Hand ist.

Aber wie hat sich das Internet eigentlich zu solch einem Tempel der Sünde entwickelt? Ein Rückblick.

Modem-Zeiten – Eine aufregende, neue Welt

Als das Internet noch relativ neu in deutschen Haushalten war, wurde es meist für die Arbeit oder für die Schule genutzt. Große Communities oder gar Streaming-Portale gab es damals noch nicht, sodass man gar keine Möglichkeiten hatte, großartig Zeit im Internet zu verschwenden.

Aber dennoch: Wo Menschen sind, da ist auch Sex zu finden. Bereits im frühesten Internetzeitalter lagen irgendwo im World Wide Web Bilder und Videos versteckt, die Männer interessiert haben. Manchmal auf Web-Servern, manchmal in Tauschbörsen. Jedoch hat das Laden dieser Medien seine Zeit gedauert. Wer Bilder von nackten Frauen gesucht hat, der konnte gut und gerne eine Minute warten bis das Bild fertig geladen war und es erst im Anschluss benutzen. An Videos war kaum zu denken – und wenn doch, dann gab es höchstens 30-Sekunden-Mini-Clips.

Medikamente hat man im Internet damals auch noch nicht bestellt. Man hat überhaupt nichts bestellt. Sämtliche Angebote im Internet galten als Betrügerei.

Die heutige Zeit

In der heutigen Zeit hat sich alles grundlegend geändert. Fast jeder Haushalt verfügt über einen Breitbandinternetanschluss und kann 24/7 auf das Internet zugreifen.

Es sind quasi sämtliche Informationen der Menschheitsgeschichte im Internet vertreten, es gibt Videos von so ziemlich jeder sexuellen Vorliebe, die ein Mensch haben kann und auch der Kauf von Medikamenten in Online-Apotheken boomt. Dabei geht es nicht nur um Potenzmittel, die man eher diskret kaufen möchte, sondern auch um ganz normale Erkältungsmittel und Mittel gegen Durchfall. Viele Menschen kaufen mittlerweile in Online-Apotheken ein, wie andere bei Amazon. Videos, die mehrere Gigabyte groß sind, werden in minutenschnelle geladen. Erotische Filme stehen in High-Definition bereit.