Was ist erektile Dysfunktion (ED)?

Erektile Dysfunktion (Abkürzung ED) ist der medizinische Begriff für Potenzprobleme, Potenzstörung oder Impotenz. Der Mediziner spricht von einer Impotenz, wenn in über 70% der Versuche keine dauerhafte Erektion erzielt werden kann und dieses über mindestens sechs Monate andauert. Eine Erektion ist der physiologische Prozess der Verhärtung des männlichen Penis. Die Erektion und ausreichende Steife des Gliedes wird benötigt, um in die weibliche Scheide einzudringen. Die Erektion wird durch Botenstoffe im Hirn ausgelöst, die durch sehr komplexe Mechanismen dazu führen, dass im männlichen Glied der Erektionsstoff Stickstoffmonoxid (NO) produziert wird, der wiederum Ausgangsstoff für den Stoff cGMP (cyclisches Guanosinmonophosphat) bildet.

Die Mediziner unterscheiden zwischen:

  • Erektionsstörungen (lat.: Impotentia coeundi), der mangelnden Fähigkeit, eine ausreichende Erektion zu erzielen, und
  • Unfruchtbarkeit (lat.: Impotentia generandi) – der Unfähigkeit, bei normaler Erektion ein Kind zu zeugen.
  • Ursachen von erektiler Dysfunktion
  • Eine Erektion ist ein komplexes Zusammenspiel von Nervensystem, Gefäßen, Hormonen und der Psyche. Man teilt die Ursachen für Potenzprobleme dementsprechend auf in entweder Potenzprobleme psychischer Natur oder organisch (physiologisch) bedingte Potenzprobleme:

Psychisch bedingte Potenzprobleme

Früher dachte man, daß psychisch bedingte Potenzprobleme sehr oft sind. Allerdings waren die Untersuchungsmethoden noch nicht so gut und es wurden organische Störungen, insbesondere Gefäßschwächen, übersehen. Mittlerweile weiß man, daß nur noch zu rund 20% der Potenzprobleme ausschließlich psychische Probleme als Ursache haben. Die Ursachen sind dann vor allem Stress, Übermüdung und Leistungsdruck in Beruf in im Privatleben – und eben auch Leistungsdruck im Bett. Egal, ob Mann sich den Leistungsdruck selbst macht oder auch die Frau (fast immer unbewusst) Druck durch zu hohe Erwartungen ausübt.

Organisch bedingte Potenzprobleme

Über 80% der Potenzprobleme haben organische, physiologische Ursachen.

Am häufigsten werden als Ursache der Potenzstörung Probleme der Gefäße diagnostiziert. Eine allgemeine Gefäßschwäche und Gefäßverkalkungen (Arteriosklerose) sind dabei of auch Folge von Übergewicht und Diabetes.

Folgende Gründe kann es für eine Impotenz geben:

Dazu gehören unter anderem:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Allgemeinen. Die Arterienverkalkung (Arteriosklerose), Bluthochdruck und ein zu hoher Cholesterinspiegel gehören zu den möglichen Urhebern von Herz-Kreislauferkrankungen.
  • Diabetes mellitus und in der Folge angegriffene Gefäße
  • Rauchen (und in der Folge zu enge, unflexible Gefäße und mangelnde Durchblutung)
  • Übergewicht (damit Bluthochdruck und schwache Durchblutung)
  • Bewegungsmangel
  • Chronisches Nierenversagen
  • Operationen im kleinen Becken (z.B. an der Prostata) oder Verletzungen
  • Wirbelsäulenerkrankungen (z.B. nach einem Bandscheibenvorfall) können die Impulsweiterleitung in den Nerven stören,
  • Hormonelle Störungen,
  • Erkrankungen des Nervensystems, z.B. Multiple Sklerose
  • Medikamenten- oder Alkoholmissbrauch

Therapie der erektilen Dysfunktion

Je früher eine erektile Dysfunktion behandelt wird, umso besser ist dies für die Heilungschancen. Ich habe hier verschiedene Möglichkeiten der Therapie aufgezeigt. Die Möglichkeiten der Therapie habe ich alle mit meinem Urologen  durchgesprochen und so ähnlich auch von zwei deutschen Urologen im Internet aufgezählt gefunden.

Erektile Dysfunktion: Test

Wer wissen will, ob er eine eventuell vorübergehende Schwächephase hat oder tatsächlich eine handfeste erektile Dysfunktion, der sollte im Zweifel auf jeden Fall zum Arzt gehen. Nichtsdestotrotz möchte ich euch einen Test vorstellen, der seit vielen Jahren der Standard in der Urologie ist. Mehr oder weniger wird euch der Urologe unter anderem auch die Fragen aus dem Test stellen. Der Test zur erektilen Dysfunktion nennt sich “IIEF 5 Test”. Die “5″ kommt, weil in der verkürzten Version des IIEF Tests nur fünf Fragen gestellt werden.

Erinnern wir uns nochmal, was wir eigentlich testen wollen. Es geht um die “Impotentia coeundi”, der Unfähigkeit zur Ausübung eines Geschlechtsaktes. Es geht nicht um die “Impotentia Generandi”, der Unfruchtbarkeit. Meistens werden diese lateinischen Begriffe aber garnicht mehr verwendet und man spricht allgemein von Impotenz.

Eine weitere Definition der erektilen Dysfunktion will ich hier garnicht diskutieren. Es gibt verschiedene Gremien wie die Deutsche Gesellschaft für Urologie oder die International Society for Sexual Medicine (ISSM), die fast dasselbe sagen. Prof. Dr. Porst, Urologe aus Hamburg, definiert es auf seiner Homepage so:

“Die Erektile Dysfunktion (ED) ist die Unfähigkeit eines Mannes eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Gliedsteife zu bekommen, um in die Scheide einzudringen und den Koitus erfolgreich bis zum Ende ausführen zu können.”

erektile Dysfunktion: Selbsttest

Wer also mittels eines Test, oder besser eines Selbsttests, herausfinden will, ob er von erektiler Dysfunktion betroffen ist und wie stark, der kann diesen IEEF 5 Test machen. Ich habe ihn in meinen Blog eingebaut. Der Test ist natürlich völlig anonym, es werden keine Daten gespeichert, es ist keine E-Mail Adresse oder sonstwas notwendig. Einfach die Fragen offen und ehrlich beantworten und jeweils auf “next” clicken. Nach ein paar clicks gibt es das Ergebnis und damit eine Indikation, ob Du an erektiler Dysfunktion leidest und wenn ja, wie schwer die ED ist.

Potenzmittel für Weihnachtsbäume?

Es gibt ja Sachen, die gibt’s gar nicht. Viagra soll tatsächlich nicht nur dem männlichen Geschlecht sondern auch Weihnachtsbäumen zu mehr Standfestigkeit verhelfen. So absurd wie es klingt: es soll einen israelischen Forscher geben der dies bei Anwendung von Viagra bei Schnittblumen behauptete. Und nein, das ist kein Aprilscherz.

Viagra Potenzmittel

Ein Team vom hessischen Rundfunk machte die Probe aufs Exempel und hat vier Weihnachtsbäume verschiedenen Behandlungen unterzogen um herauszufinden, welcher Baum am längsten durchhält – in diesem Fall seine Nadeln behält. Ein Baum wurde gar nicht gegossen, einer bekam normales Wasser, ein weiterer wurde mit Glyzerin gegossen und der letzte bekam die Viagra Spezialbehandlung.

Das verblüffende Ergebnis: der “Viagra-Baum” behielt seine Nadeln am längsten. Wer also blauen Pillen über hat, die Kosten nicht scheut und möglichst lange vor Nadeln verschont bleiben will gibt seinem Weihnachtsbaum Viagra! Da kann man nur hoffen, dass der Baum durch das Potenzmittel keine unerwünschten Nebenwirkungen bekommt. Wer weiss, vielleicht wächst er sogar noch?

Ich fand die Geschichte auf jeden Fall amüsant und nutze diese Gelegenheit, allen Lesern meines Blogs ein frohes Fest zu wünschen. Feiert schön, lasst euch reich beschenken und habt ein paar angenehme Weihnachtsnächte

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